Tragik und Impro?!

Meist ist eine Improtheatervorstellung ein großer Spaß - für Spielende und Zuschauer gleichermaßen. Je mehr gelacht wird, desto größer wird der Erfolg der improvisierten Szene gesehen und desto unterhaltsamer ist sie für den Zuschauenden.
Die Katharsis bleibt dabei auf der Strecke, zumindest die, die uns laut Aristoteles durch das Durchleben von Jammern und Schaudern von ebendiesen Erregungszuständen befreien soll, wenn wir als Konsumenten einer dramatischen Handlung, genauer gesagt, einer Tragödie, beiwohnen. Über die Komödie hat Aristoteles zwar auch etwas geschrieben, doch dieser Teil seiner Poetik gilt als verschollen. Dem Improtheater wie wir es kennen  stehen andere Theaterformen Pate, wie die Commedia dell' Arte und andere Versionen der Stehgreifkomödie, in denen kein Platz scheint für Rührung und Schrecken.Dagegen bilden sich bei Impro-Szenen oft recht bald die immer gleichen Typen und Situationen heraus, weshalb aus Improspiel fast immer eine Improcomedy wird.
Ich versuche herauszufinden warum.

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